Dienstag, 19. Januar 2016

manchmal ist es halt so

Es gibt Momente, an denen man einfach nicht weiter weiß. Es bleibt alles stehen, man kommt nicht voran und möchte am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben und niemanden sehen. Es ist als wäre die Welt stehen geblieben und keiner weiß wieso.

So wie als gäbe es einen Stromausfall  und man gerät in Panik, sobald man nichts mehr sieht. Doch es gibt welche, die suchen nach Alternativen, um da raus zu kommen. - Wozu gibt es Taschenlampen und Kerzen? - Doch wer kommt schon gleich auf die Idee danach zu suchen! Die meisten machen sich zu aller erst Sorgen und fragen nach dem „warum“.

Manchmal ist es einfach so, ohne Grund und es ist ok wie es ist. Man gönnt sich einfach eine Auszeit. Und wenn man es vor lauter Verpflichtungen nicht tut, schreit der Körper danach und signalisiert, dass es soweit ist und man einfach mal eine emotionale Pause braucht. In dieser Zeit sollte man sich ganz sich selbst widmen und Dinge tun, die einem gefallen. Sei es ein Bad zu nehmen, um in aller Frische wieder neu zu starten. Sich dann mit einem heißen Getränk in seine bequemste Kleidung und seiner weichen Decke einzulümmeln, um vor seiner Lieblingsserie, oder einem spannenden Buch erholsam einzuschlafen.

Wer sich diese Auszeit nicht ab und zu gönnt, ist gezwungen sich irgendwann unwohl zu fühlen. Denn die Kraft und Energie geben nach und man selber weiß nicht, was einem fehlt. Wenn der Alltag zu viel, oder manchmal auch zu wenig wird. Über – und Unterforderung führen oft zu Hoffnungslosigkeit und Verunsicherung. Man sollte einfach eine eigene Form der Ruhepausen finden, um mit sich selbst in Kontakt zu bleiben und seine wahren Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Dabei hilft es alles, was nicht ins Privatleben gehört, aufzuschreiben und weg zu legen, bis zur nächsten Arbeitsphase. So muss man nicht ständig in Gedanken dabei bleiben. Hilfreich ist auch, alles direkt zu erledigen, bevor man den Durchblick verliert und die Angst vor dem Anfang steigt. Man hat einen Berg voll Arbeit vor sich, den man hätte Schritt für Schritt erledigen können. Doch stattdessen denkt man bei der eigentlichen Enstpannungsphase ständig an diese etlichen unerledigten Aufgaben, die noch bevor stehen. Der Kopf hat keine Ruhe und macht sich einen Plan, wie er diese am besten und effektivsten erledigen könnte, statt es hinter sich gebracht zu haben.  Ein komplizierter Vorgang, der vermieden werden könnte.

Man sollte sich immer fragen, wo steh ich jetzt und was will ich wirklich erreichen. Was in Zukunft ist, ist eigentlich egal, denn entweder passiert etwas, oder eben halt nicht. Aber zu bangen und zu hoffen bringt nichts. Lieber die kleinen Dinge angehen, die erledigt werden könnten, um ans Ziel zu gelangen. Es ist viel einfacher etwas zu machen, das man kann, als das zu versuchen, was man nicht kann. Und beeinflussen können wir die laufenden Dinge leider nicht. Somit müssen wir Geduld erweisen und uns anderweitig beschäftigen und ablenken.
Haben wir alles erledigt und uns was Gutes getan, müssen wir einfach nur noch abwarten, wann unser Körper und unsere Seele dazu bereit sind wieder durchzustarten. Es gibt immer etwas, das uns dazu bringt wieder voller Motivation anzufangen und das oftmals erfolgreicher als vorher. Also immer schön dran bleiben und bloß nicht aufgeben. Und immer dran denken: Jeder hat mal nen Durchhänger und jedem sei es gegönnt sich eine Pause zu erlauben, denn diese ist jedem verdient.


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